Amazon schließt sich Kampf zur Rettung der Regenwälder an

Amazon baut sein Engagement in puncto Umweltschutz weiter aus und hat sich nun einer Initiative für den Schutz tropischer Regenwälder angeschlossen.

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Amazon hat sich dem Kampf um die Rettung tropischer Regenwälder angeschlossen: Dazu ist der Konzern der sogenannten LEAF Coalition beigetreten – einem globalen Zusammenschluss von Regierungen und führenden Unternehmen, die ihre Kräfte bündeln wollen, um im Rahmen dieses Ziels insgesamt mindestens eine Milliarde US-Dollar zu sammeln. Die Teilnehmer des Zusammenschlusses würden laut Amazon Kosten für hochwertige Emissionsreduzierungen übernehmen. Dies solle gezielt in Ländern mit tropischen und subtropischen Wäldern passieren.

Klimawandel als größte Bedrohung für die Erde

„Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für unseren Planeten und die LEAF Coalition bietet uns die Möglichkeit, Regierungen und Unternehmen zusammenzubringen, um sie zu bewältigen“, kommentierte Amazon-Chef Jeff Bezos die Teilnahme. 

„Indem sie sich einer gemeinsamen Sache verschreiben, haben die Länder und Unternehmen der Koalition die Chance, die Abholzung bis 2030 zu beenden. Als Gründer des Climate Pledge – ein Versprechen, die Ziele des Pariser Abkommens zehn Jahre früher zu erreichen – freuen wir uns, diese wichtige Initiative zu unterstützen und andere zu ermutigen, sich ihr ebenfalls anzuschließen.“

Neben Amazon kann die LEAF Coalition noch einige andere namhafte Firmen als Partner vorweisen, etwa die Unterkunftsvermittlung Airbnb, das Softwareunternehmen Salesforce, den Verbrauchsgüter-Konzern Unilever (zu dem etwa Marken wie Knorr, Langnese, Pfanni, Axe oder Dove gehören), den Pharmakonzern Bayer, die Boston Consulting Group, die Unternehmensberatung McKinsey oder den Nahrungsmittelkonzern Nestlé. Als teilnehmende Staaten werden bisher die Regierungen von Norwegen sowie des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten genannt.

Staatliche und privatwirtschaftliche Zusammenarbeit ist wichtiger Schritt

Angekündigt wurde das Gemeinschaftsprojekt kürzlich vom amtierenden US-Präsidenten Joe Biden höchstpersönlich auf dem Leaders‘ Summit on Climate, einem virtuellen Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs, das sich dem Thema Klima widmete. 

John Kerry, Sonderbeauftragter des US-Präsidenten für Klimafragen, bezeichnete die Allianz als „ein bahnbrechendes Beispiel für Ausmaß und Art der Zusammenarbeit, die notwendig ist, um die Klimakrise zu bekämpfen“. Dass man staatliche und privatwirtschaftliche Kräfte und Ressourcen vereine, sei ein notwendiger Schritt, um nicht nur die Abholzung tropischer und subtropischer Wälder zu stoppen, sondern auch um ihre Wiederherstellung in Angriff nehmen zu können.

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Geschrieben von Tina Plewinski



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