Amazon zeigt neue Statistik-Spielereien in der Bundesliga

Amazon Web Services (AWS) will Bundesliga-Fans mit neuen Statistiken zum jeweiligen Spiel, etwa zum meistattackierten Spieler, beglücken.

Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com

Immer mehr technische Finessen zeigen sich im Fußball – nicht nur auf dem Platz bei den Dribblern, sondern auch in der Analyse des Spiels. Amazons Cloud-Service AWS, Technologie-Partner der Deutschen Fußball Liga, startet jetzt weitere Statistiken und Grafiken, um die Bundesliga-Berichterstattung weiter aufzuhübschen. 

Das sind Amazons neuen Statistiken für die Fußball-Bundesliga

Mit diesen drei neuen Analysen will AWS mehr Hintergründe bei den jeweiligen Spielen der Fußball-Bundesliga zeigen, wie das Unternehmen bekannt gab.

 

  • Die Statistik „Most Pressed Player“ zeigt an, welche ballbesitzenden Spieler wie angegriffen werden: Dabei zeigt die Grafik die Anzahl der gegnerischen Spieler, deren Bewegungsrichtung und Abstand zum attackierten Spieler.
  • „Attacking Zones“ soll aufdecken, wie die jeweilige Mannschaft bevorzugt angreift: Dabei wird das letzte Drittel des Spielfelds vor dem gegnerischen Tor in vier Zonen aufgeteilt.
  • „Average Positions – Trends“ markiert, wie sich die einzelnen Spieler bewegen und zeigt zu verschiedenen Zeiträumen deren durchschnittliche Position auf dem Spielfeld an. So sollen zum Beispiel Änderungen in der Spieltaktik gezeigt werden. 

Amazons „Bundesliga Match Facts“: Welcher Spieler wird am meisten attackiert?

Die neuen Statistiken sind Teil der „Bundesliga Match Facts“, die den Kommentatoren bzw. verantwortlichen Medien zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt gibt es nun sechs: Seit 2020 stehen Fans bereits „Speed Alert“(Schnelligkeit des Spielers), „Average Positions“ und „xGoals“(Tor-Wahrscheinlichkeit) zur Verfügung. „Jedes Bundesligaspiel generiert Daten, die das Spiel verbessern und den Fans helfen, die Strategien der Teams besser zu verstehen. Die erweiterten Statistiken, die wir mit AWS erstellen, geben den Fans ein noch tieferes Verständnis für das Spielgeschehen“, erklärt Andreas Heyden, Executive Vice President Digital Innovations der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH. 

Amazon hatte die ersten Statistik-Tools für die Bundesliga  im vergangenen Jahr gestartet, allerdings waren die Ergebnisse nicht immer ganz nachvollziehbar. Wie viel Mehrwert und Erkenntnisse derartige Statistiken bringen, beleuchtet auch ein Kommentar bei OnlinehändlerNews.  

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Geschrieben von Markus Gärtner



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