Immer mehr Zuspruch für Amazons Klima-Projekt

Amazon kann immer mehr Unternehmen für sein Klima-Projekt „Climate Pledge“ gewinnen.

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Amazon findet für sein Klima-Projekt „Climate Pledge“ immer mehr Zuspruch und konnte nun einen kleinen Meilenstein feiern: Mittlerweile haben sich mehr als 100 Unternehmen der Initiative angeschlossen – den jüngsten Zuwachs-Schub gab es am 21. April, als insgesamt 52 neue Partner das Klimaversprechen unterschrieben haben. 

Unter den neuen Teilnehmern sind viele bekannte Marken, wie etwa der Haushaltswarenkonzern Colgate-Palmolive, der Bierbrauer Heineken, der Rollervermieter Lime, der Getränkeriese PepsiCo, der Supermarktbetreiber Sainsbury’s, das Telekommunikationsunternehmen Telefónica und der Zahlungsdienst Visa. Nach Angaben von Amazon haben die Unterzeichner eine zusammengerechnete Teamgröße von mehr als fünf Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in 16 Ländern arbeiten und in insgesamt 25 Branchen tätig sind.

Unternehmen verpflichten sich, klimaneutral zu werden

„Vor weniger als zwei Jahren hat Amazon den Climate Pledge mitbegründet und rief andere Unternehmen dazu auf, das Pariser Abkommen zehn Jahre früher zu erreichen. Heute haben sich mehr als 100 Unternehmen mit einem weltweiten Jahresumsatz von über 1,4 Billionen US-Dollar und mehr als fünf Millionen Mitarbeiter:innen diesem Versprechen angeschlossen“, kommentierte der noch amtierende Amazon-Chef Jeff Bezos den Fortschritt. „Wir sind stolz darauf, mit anderen Unterzeichnern zusammenzustehen und unsere Größe zu nutzen, um die Wirtschaft durch grundlegende Veränderungen und Innovationen emissionsfrei zu machen.“

Mit der Unterzeichnung des „Climate Pledge“ verpflichten sich die Unternehmen, insbesondere in drei Punkten Engagement zu beweisen:

  • 1. Sie messen und berichten regelmäßig ihre Treibhausgasemissionen.
  • 2. Sie führen Maßnahmen ein, um CO2 zu reduzieren: etwa durch effizientere Prozesse, den Einsatz erneuerbarer Energien oder die Schonung von Material bzw. Ressourcen.
  • 3. Die verbleibenden Emissionen werden zusätzlich durch quantifizierbare und dauerhafte Kompensationen neutralisiert. Ziel ist es dabei, bis zum Jahr 2040 komplett CO2-neutral zu arbeiten.

Amazon als Riese im Bereich erneuerbarer Energien 

Auch an anderer Stelle treibt Amazon seinen Kampf gegen den Klimawandel voran: Denn der Konzern ist nun nach eigenen Angaben „der größte betriebliche Abnehmer von erneuerbaren Energien in Europa und weltweit – genug, um Millionen Haushalte pro Jahr versorgen zu können“, heißt es in einer entsprechenden Meldung. In Europa könne der Konzern mittlerweile auf eine Kapazität von 2,5 Gigawatt (GW) an erneuerbaren Energien blicken, während es weltweit bereits 8,5 GW seien. Versorgt werden damit nicht nur die Büros von Amazon, sondern auch die Logistik- und Cloud-Zentren des Konzerns.

Insgesamt neun neue Großprojekte rund um Wind- und Solarenergie hat der Konzern außerdem angekündigt. Geplant sind diese sowohl in den USA und Kanada als auch in Schweden, dem Vereinigten Königreich sowie Spanien. „Mit diesen neun neuen Wind- und Solarprojekten haben wir 206 erneuerbare Wind- und Solarprojekte weltweit angekündigt[…]. Viele Teile unseres Unternehmens arbeiten bereits mit erneuerbaren Energien, und wir erwarten, dass wir bis 2025 ganz Amazon mit erneuerbaren Energien versorgen werden – fünf Jahre vor unserem ursprünglichen Ziel von 2030.“

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Geschrieben von Tina Plewinski



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