Kein Klo, Klau und Kontroversen – der Amazon-Monatsrückblick März 2021

Eine rollende Alexa, Verwirrung um Amazons Bilanzen und Kritik an fehlenden Pinkelpausen – alles in unserem Amazon-Monatsrückblick März.

Isaeva Studio / Shutterstock.com

 

Amazon-Kritik: Wucherpreise, Design-Klau und fehlende Pausen

Der Hersteller Peak Design wirft Amazon in einem putzigen Satire-Video vor, einfach eine seiner Taschen billig kopiert zu haben und nun billig auf dem Marktplatz anzubieten. Dort gibt es immer wieder auch Wucherpreise, die vor allem Online-Kunden nerven, wie die Ama-Zone Tina Plewinski kommentiert. Bestellungen müssen bei Amazon so schnell es geht zum Kunden – haben die Paketfahrer nicht mal Zeit, um aufs Klo zu gehen und nutzen stattdessen Flaschen? Auch der Kundenservice bei Amazon scheint ab und zu pissig zu sein – und riet einem Mann, der verlassene Amazon-Pakete fand, diese doch einfach zu behalten

Unternehmen: Polen-Marktplatz geht online, Verwirrung um Amazon-Bilanz

Auch in Polen ist Amazon jetzt mit einem eigenen Länder-Marktplatz gestartet und könnte dort gute Gewinne machen – wie eben auch Amazons Cloud-Sparte AWS. Doch trotz Gewinnen und großer Umsätze weist Amazons europäische Gesellschaft insgesamt Verluste aus. Warum das so sein könnte und was dahinter steckt, erklärt Amazon-Fachmann Professor Gerrit Heinemann.

Hightech: Alexa-Roboter mit Rollen, Amazon-Laden ohne Kassen in London

Alexa redet schon überall mit und könnte bald auch – ähnlich wie R2-D2 – hinter den Besitzern hinterherrollen: Amazon arbeitet nämlich unter dem Codenamen Vesta an einem solchen Projekt. Schon ins Rollen gekommen sind Amazons stationäre Läden, auch in Europa hat in London der erste eröffnet. Anders als in den USA heißen die Läden in Europa Amazon Fresh statt Go. 
MacKenzie Scott, Ex-Frau von Amazon-Chef Jeff Bezos, ist nach zwei Jahren wieder unter der Haube: Sie hat einen Ex-Lehrer geheiratet. Ab wann ein Kunde bei Amazon eigentlich wirklich einen Kaufvertrag in Sack und Tüten hat bzw. eine Bestellung verbindlich ist, erklärt die Rechtsexpertin Yvonne Bachmann. 

 

 

 

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Geschrieben von Markus Gärtner



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