Kurz und Knackig: Amazons Tourismus-Plattform Explore | Personal Shopper für Männer | Scout-Team in Tübingen

Amazon will mit neuen Diensten das Reisen per Live-Stream und Mode-Beratung für Männer ermöglichen, in Deutschland arbeitet ein Team an Amazons Lieferroboter Scout. Alle News in unserem Überblick.

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Reisen per Live-Stream mit Amazon Explore

Reisen fällt in vielen Ländern flach, doch Amazon will Nutzern mit Fernweh trotzdem ermöglichen, ferne Welten zu entdecken – wenn auch nur online von zu Hause aus. Dafür startet das Unternehmen die Plattform Amazon Explore, wie TechCrunch berichtet. Die Explore-Nutzer können dabei Pakete mit lokalen Anbietern buchen und begleiten einen Führer via Live-Stream durch den jeweiligen Ort. Die Nutzer sollen dabei auch Fragen stellen, Fotos machen und an dem jeweiligen Ort einkaufen oder Workshops besuchen können. Eine Tour dauert 30 bis 60 Minuten und ist nur über Laptop oder PC, nicht via Smartphone, möglich. Die Kosten werden vom Anbieter festgelegt, so soll etwa eine virtuelle Tour durch den Central Park momentan 150 US-Dollar kosten. Derzeit ist Amazon Explore aber nur in den USA und auf Einladung verfügbar.

Amazons Mode-Service Personal Shopper jetzt auch für Männer

Männer gelten in Sachen Mode gemeinhin als etwas beratungsbedürftiger. Daher kommt ihnen wohl die Erweiterung des Amazon-Services Personal Shopper entgegen, bisher war dieser nur für Frauen verfügbar. Auch männliche Prime-Mitglieder können sich jetzt für 4,99 US-Dollar im Monat in Sachen Style beraten und sich eine Auswahl zuschicken lassen, wie TechCrunch berichtet. Man(n) füllt zuvor einen Fragebogen aus, eine künstliche Intelligenz stellt dann die Auswahl zusammen, der Nutzer erhält bis zu acht Artikel zur Ansicht. Die Kleidung stammt u. a. von Scotch & Soda, Adidas, Lacoste, Carhartt, Levi’s und natürlich auch von Amazons Eigenmarken. Auch Personal Shopper ist derzeit nur in den USA nutzbar.

Amazon-Team in Tübingen optimiert Lieferroboter Scout

Amazons Lieferroboter Scout liefert testweise schon erste Pakete aus – aber immer unter menschlicher Aufsicht. Amazon will die Software des kleinen Helfers verbessern und baut dafür ein Entwickler-Team in Tübingen auf, wie stimme.de berichtet. In Tübingen entsteht derzeit ein eigenes Amazon-Zentrum für Grundlagenforschung im Bereich Künstliche Intelligenz, das Ende 2021 starten soll. Das Scout-Team soll unter anderem das Wahrnehmungssystem des kleinen Lieferroboters optimieren. Amazon sucht dafür vor allem Software-Entwickler und Experten in den Bereichen Computer Vision, Robotik und autonome Systeme. 

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Geschrieben von Markus Gärtner



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