Niemand schlägt Amazon bei US-Investitionen

Eine neue Studie verdeutlicht den Investitionstrieb von Amazon in den USA.

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Immer wieder betont Amazon, wie viel Geld man in die eigenen Strukturen, Prozesse und Mitarbeiter steckt, um den Service für Kunden und die Gegebenheiten für Mitarbeiter immer weiter zu optimieren. Dass dies nicht nur daher gesagt ist, sondern Amazon in puncto Investitionen tatsächlich massive Ausgaben verzeichnet und in den Vereinigten Staaten sogar die unangetastete Nummer Eins bei den Investitionen ist, verdeutlicht eine aktuelle Studie des Progressive Policy Institutes (PPI).

Amazon pumpt 34 Milliarden Dollar in die USA

Auf der jährlich veröffentlichten, sogenannten „Investment Heroes“-Liste (Deutsch „Investment-Helden“-Liste) werden jene 25 amerikanischen Unternehmen aufgeführt, welche die höchsten Investitionen in den USA verzeichnen. Und Amazon belegt im aktuellen Ranking – schon zum zweiten Mal – den ersten Platz.

Insgesamt 34 Milliarden Dollar soll Amazon nach Schätzungen des PPI im vergangenen Jahr in die amerikanische Infrastruktur gesteckt haben. Das Geld sei dabei auch die Basis gewesen, um mehr als 400.000 Arbeitsplätze zu schaffen. Gerade auch in Zeiten der Pandemie seien solche Ausgaben von essenzielle Bedeutung, um die Wirtschaft aufrechtzuerhalten, betont Amazon in der entsprechenden Mitteilung.

Amazon zeigt sich stolz über die Leistung

„Wir haben eine lange Erfolgsbilanz bei Investitionen in den USA und im Jahr 2020 haben wir unsere Investitionen verdoppelt, um weiterhin für unsere Kunden zu liefern und die amerikanische Wirtschaft zu unterstützen“, kommentiert Holly Sullivan, bei Amazon als Vizepräsidentin für den Bereich Worldwide Economic Development verantwortlich. „Durch den Bau neuer Infrastruktur, von neuen Fulfillment Centern bis hin zu Wind- und Solarparks konnten wir im letzten Jahr mehr als 400.000 Arbeitsplätze in Gemeinden im ganzen Land schaffen.“

Das Progressive Policy Institute verwies indes auf die wegweisende Funktion der „Investment-Helden“ für die USA. Denn entsprechende Ausgaben würden eben nicht nur produktive Arbeitsplätze schaffen, sondern beispielsweise auch die Inflation niedrig halten.

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Geschrieben von Tina Plewinski



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